Meine 2011-Listen

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Wie schon im letzten Jahr möchte ich auch das bevorstehende Jahresende nutzen, um meine persönlichen Rankings für 2011 aufzustellen. Wieder handelt es sich natürlich um sehr subjektive Listen mit Werken, die unter Umständen nicht aus diesem Jahr stammen, die ich aber erst 2011 kennen und schätzen gelernt habe. Im Gegenzug bleiben sicher viele andere unerwähnt, die ich aus Zeitmangel verpasst habe.

Außerdem hat sich bei mir der Trend weg von Fernsehen und Kino und hin zu Musik, Büchern und Comics vertieft, weshalb man Ranking in den ersten beiden Kategorien relativ langweilig ausfällt. Habt ihr Tipps, was ich 2012 unbedingt nachholen sollte?

Drei Bücher

Tommy Jaud – „Hummeldumm“
Tana French – „In the woods“ (dt.: „Grabesgrün“)
Jussi Adler-Olsen – „Erbarmen“

Drei Comics

Paco Roca – „Memorias de un hombre en pijama“
Gabi Beltrán / Bartolomé Seguí – „Historias del barrio“
Paco Roca – „El invierno del dibujante“

Drei Alben

Red Hot Chili Peppers – „I’m with you“
Beatsteaks – „Boombox“
Aloe Blacc – „Good things“

Drei Songs

Beatsteaks – „Automatic“
The Black Keys – „Lonely Boy“
Kraftklub – „Ich will nicht nach Berlin“

Drei Kinofilme

„Shutter Island“
„Planet der Affen: Prevolution“
„X-Men: Erste Entscheidung“

Drei TV-Serien

„The Killing“
„The Simpsons“
„Dexter“

4 KOMMENTARE

  1. Lieber Alemol,
    darf es bei Büchern auch etwas anspruchsvoller sein, oder ist man nach der Übersetzerei so gerädert, dass man Hummeldumm ist und liest? Das wäre bedauerlich! Besonders, weil es mir bekannt vorkommt… Also, meine Vorschläge/Tipps:
    “Dancing in the Glory of Monsters – The Collapse of the Congo and the Great War of Africa”, Jason K. Stearns, Public Affairs, New York. Nicht schön, aber lehrreich. Leider.
    “El sueño del celta”, Vargas Llosa. Ein Jahr zu spät…
    und in eigener Sache empfehle ich mich selbst: http://www.verkanntenverlag.de/buch.php?vvpn=00001022 Auch als Blog zum anlesen und kommentieren: http://www.pardel-lux.com Höchste Zeit, dass ich berühmt werde! 😉
    Comics:
    Frank Miller: „Holy Terror” Englisch
    Alan Moore & Jacen Burrows: „Neonomicon”. Gibt’s sogar auf Deutsch! Original auf Englisch
    Abel Lanzac & Christophe Blain: „Quai d’Orsay 2″ Französisch
    Bei Musik und Filmen hingegen muss ich passen. Ich höre/sehe seit langem nichts neues mehr, nur uraltes Zeugs. Und über Fernsehen redet man nicht. Man tut es heimlich, verzweifelt daran und schämt sich dafür. Außer, wenn Barça übertragen wird.
    Prost Neujahr, Alemol & Konsorten!

    • Prost Neujahr, verehrter Pardel!

      Vielen Dank für Ihre interessanten Empfehlungen, auch die in eigener Sache, die ich näher erkunden werde. Ich bin immer dankbar für neue Wegweiser, um eingetretene Pfade zu verlassen und Neuland zu betreten.
      Ja, in der Tat fühlt man sich nach manchen langen Arbeitstagen und langweiligen oder anspruchsvollen Übersetzungen tatsächlich „hummeldumm“ und sucht leichte und leicht bekömmliche Kost. Da darf es auch gerne mal ein humorgeladener Bestseller sein. Jauds „Hummeldumm“ hat mir tatsächlich viel Spaß gemacht, aber Vargas Llosa, Alan Moore, Art Spiegelmann, Thomas Mann, Stefan Zweig und andere stehen auch (gelesen) in meinem Regal, sind aber eher etwas fürs Wochenende und den Urlaub, wenn der Kopf frei ist. Unter der Woche bekommen meine grauen Zellen von mir eher Schonkost verordnet … 😉

      Viele Grüße
      Alemol

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