Jetzt ist es amtlich

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Wie ich bereits Ende Januar berichtete, habe ich die Eintragung meines deutschen Führerscheins in Spanien beantragt. Nachdem ich nun vor einigen Tagen von der Verkehrsbehörde telefonisch informiert wurde, die Echtheit meines Führerscheins sei bestätigt worden, habe ich das gute Stück diese Woche gegen eine Verwaltungsgebühr von 8 € eintragen lassen. Dies bescheinigt ein zweiseitiges, DIN A5 großes Datenblatt, das ich beim Autofahren nun dabei haben muss, um es bei einer Führerscheinkontrolle vorzulegen. Das Datenblatt enthält Vorakten/-strafen (in meinem Fall leer), Angaben zur Person, meine Adresse sowie die eingetragenen Führerscheinklassen und deren jeweilige Gültigkeit:
B: 10 Jahre
B+E: 10 Jahre
BTP: 5 Jahre
C1: 5 Jahre
C1+E: 5 Jahre
Hinweise zur Äquivalenz der länderspezifischen Führerscheinklassen liefert der Text der entsprechenden Entscheidung 2008/766/EG der Europäischen Kommission.

Ich musste insgesamt zweimal zur Verkehrsbehörde in Valencia, wo man auf der Straße immer das gleiche Bild sieht: Am Eingang stehen mehrere junge Männer, die beharrlich jeden Passanten fragen, ob er/sie „ein Knöllchen hat“, während auf der gegenüberliegenden Straßenseite junge Frauen in weißen Kitteln wissen wollen, ob „man einen Test/Untersuchung braucht“. Obwohl ich weiß, dass es sich im ersten Fall um Vertreter von Agenturen zur Anfechtung von Knöllchen und im zweiten Fall um MTAs eines Zentrums für medizinisch-psychologische Untersuchungen/Begutachtungen der Fahreignung handelt, kommt man sich vor, als ginge man durch ein Rotlichtviertel. Ihr wisst, was ich meine…

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