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So schnell legt der spanische Hochgeschwindigkeitszug AVE die Strecke Madrid-Valencia zurück. Sie ist brandneu und wird morgen regulär in Betrieb genommen, doch schon heute geht das spanische Königspaar auf Einweihungsfahrt. Ich vermute einmal, Juan Carlos und Sophia mussten den mit 79,80 Euro relativ erschwinglichen Preis für die Einzelfahrkarte (bis zu 60 % Frühbucherrabatt im Internet) nicht selbst aufbringen. Der spanischen Bahngesellschaft RENFE zufolge wird auch den übrigen Passagiere ein königlicher oder zumindest fürstlicher Service geboten, sodass die AVE-Verbindung für Geschäfts- und Privatleute eine echte Alternative zur Flugreise und ein interessantes Preis-Fahrtzeit-Verhältnis sein dürfte.

Der dem deutschen ICE ähnliche AVE verbindet Spaniens Hauptstadt nun auch mit Albacete, Cuenca und Requena/Utiel. In Valencia wurde bis heute noch am provisorischen AVE-Bahnhof geschraubt, der nach dem berühmten valencianischen Maler Joaquín Sorolla benannt ist. (Apropos „provisorisch“: Man kann nur hoffen, dass dieses Provisorium nicht annähernd die 42jährige Lebensdauer des ehemaligen, ebenfalls „provisorischen“ Zoos in Valencia erreicht!) Der neue AVE-Bahnhof soll künftig bei Einrichtung des seit Jahrzehnten angekündigten Zentralparks durch einen unterirdischen Zugang zum aktuellen Nordbahnhof ersetzt werden. Noch ein „Hinweis für unsere Fahrgäste“: Auch die nächstgelegene U-Bahn-Haltestelle wurde von „Jesús“ in „Joaquín Sorolla“ umbenannt, sehr zum Missfallen der Angehörigen der Opfer des schlimmen U-Bahn-Unfalls, der sich genau an dieser Stelle im Jahr 2006 ereignete. Was haltet ihr denn von der Umbenennung?

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