Ei, Ei, Ei, was ess’ ich da?

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Eine Auberginenart namens Solanum melongena wird auf Deutsch als „Eierbaum“ bezeichnet, denn anfangs ähneln ihre Früchte Eiern. Doch natürlich wachsen die Eier, die wir verzehren, nicht an Bäumen. Wir haben Sie den Hühnern zu verdanken. Hühnereier sind ein übliches Grundnahrungsmittel in unserer Ernährung. Und auch wenn sie sich zu gleichen scheinen wie „ein Ei dem anderen“, gibt es erhebliche Unterschiede. Diese kommen seit einigen Jahren anhand eines roten Codes zum Ausdruck, der auf jedem Ei zu finden ist. Nehmen wir einmal an, wie hätten ein Ei mit dem Code 3DE06000000. Jetzt müssen wir diesen nur noch entziffern:

Die erste Ziffer steht für die Haltungsform:
0 = Bio-Eier (Freilandhaltung mit Futter aus Ökologischem Anbau)
1 = Freilandhaltung (10 m2 Auslauf pro Huhn)
2 = Bodenhaltung (bis zu 7 Hühner auf 1 m2!)
3 = Käfighaltung (550 cm² Fläche pro Huhn, also kleiner als ein DIN-A4-Blatt!)
Die ersten beiden Buchstaben, in diesem Fall: DE (Deutschland), kennzeichnen das EU-Land, aus dem die Eier stammen. Die beiden folgenden Ziffern stehen für das Bundesland (Hessen: 06) und die übrigen bilden die Erzeugerbetriebs- und Stallnummer.

Wenn euch egal ist, aus welcher Region oder welchem Land euer Ei kommt, denkt zumindest an die Haltungsbedingungen der Hühner. Eier, deren Codes mit 3 oder 2 anfangen, entsprechen einer Massenhaltung auf kleinstem Raum und unter schlimmen Bedingungen. Daher sollte man möglichst Eier mit einer 1- oder 0-Markierung kaufen, die vielleicht etwas teuerer sein mögen, mit denen wir aber den Hühnern nicht „auf die Eier gehen“ …

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