Hart, aber biutiful

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Englischlehrer werden angesichts des zumindest „originellen“ Filmtitels sicher die Hände über dem Kopf zusammenschlagen: Heute kommt endlich „Biutiful“ in die spanischen Kinos, der neue Film des mexikanischen Regisseurs Alejandro González Iñárritu, der bereits Meisterwerke wie „Amores perros“, „21 gramos“ und „Babel“ hervorgebracht hat. Dieser letzte Film liegt mir besonders am Herzen, denn ich durfte damals das Buch zum Film übersetzen, das voller schöner Aufnahmen und Überlegungen steckt. Doch genug der Schleichwerbung, es geht ja um „Biutiful“, dessen Titel sicher nicht auf das – wie meine Frau sagt – „schwierige“ Gesicht des Hauptdarstellers, Javier Bardem, anspielt. Der gewann für seine Rolle eines alleinerziehenden, todkranken Vaters in einem heruntergekommenen Viertel Barcelonas den Darstellerpreis der Filmfestspiele von Cannes 2010. Viel zu lachen wird man sicher nicht haben, aber wie immer darf man von Iñárritu auch diesmal wieder emotionalen Tiefgang, Sozialkritik und wunderschöne Aufnahmen erwarten. In Deutschland muss man sich leider noch bis zum 10.03.2011 gedulden, um den Film auf der großen Leinwand zu sehen …

PS: Weiß eigentlich jemand, wer oder was darüber entscheidet, dass Filme in manchen Ländern erst Monate oder gar Jahre später anlaufen? Kinospezialisten, meldet euch!

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